Carports aus Metall & Glas

Wie alle Carports im klassischen Sinne, sind auch Carports aus Metall und Glas nach allen Seiten offen und eignen sich daher auch hervorragend zur Aufbewahrung von Gegenständen, welche auf eine ausreichende Luftzufuhr angewiesen sind oder zur Aufbewahrung bestimmter Pflanzen. Meistens finden Metallcarports jedoch als Unterstand für Fahrzeuge Verwendung. Der Hauptvorteil bei der Metallvariante ist sicherlich die extrem lange Lebensdauer. Vor allem bei der Verwendung von rostfreiem Metall, kann man sich über viele Jahrzehnte lang seines Carports erfreuen.

Carport aus Metall & Glas

Metallcarports werden in der Regel aus Aluminium, Stahl oder rostfreiem Edelstahl gefertigt. Am häufigsten kommt dabei das Aluminium-Carport zur Anwendung, da es sich hierbei um eine besonders kostengünstige Ausführung handelt und Aluminium durch sein geringes Gewicht leicht zu verarbeiten ist. Da sich der Bau eines Metall-Carports deutlich anspruchsvoller als der eines Holzcarports gestaltet, sollte er besser von einem Fachmann durchgeführt werden. Carports aus Stahl und Aluminium lassen sich zudem gut mit einem Glasdach kombinieren und eignen sich hervorragend als Tragfläche für eine Solaranlage.

>>> Tipp: Viel Geld sparen mit unseren Online Gutscheinen - Jetzt ansehen!

Aluminiumcarport

Carports aus Aluminium überzeugen durch eine lange Lebensdauer und einer ausgesprochen Stabilität. Aluminium als Werkstoff überzeugt hierbei durch seine pflegeleichten Eigenschaften und bietet dem Carport einen zuverlässigen Schutz gegen Wind und Wetter, meist über Jahrzehnte hinweg. Zudem rostet das Aluminium nicht und verleiht dem Carport ein schickes und hochwertiges Äußeres. Weitere Vorteile des Materials sind sein geringes Gewicht und seine Hohe UV-Beständigkeit. Ob im Sommer oder im Winter – ein Aluminiumcarport trotzt dem Wetter und ist immer schön anzusehen. Mittlerweile bieten manche Anbieter sogar transparente Ausführungen an, die eine hohe Lichtdurchflutung garantieren. Dadurch wird sogar die Haltung von Pflanzen unter dem Carport möglich, welche durch Acrylglasplatten geschützt werden.
Der Nachteil eines Alu-Carportes liegt jedoch in den höheren Anschaffungskosten, verglichen z. B. mit Carports aus Holz. Aufgrund der erwähnten Langlebigkeit und weitgehender Wartungsfreiheit, kann ein Carport aus Aluminium aber durchaus eine lohnende Investition sein.

Aluminiumcarport Bauweise

Ein Aluminiumcarport wird üblicherweise auf einem Punktfundament aus Beton errichtet und kann bei Bedarf auch vergrößert werden. Die Trägerelemente eines solchen Carports werden häufig mit Blenden verkleidet und sind meist verzinkt und pulverbeschichtet. Diese Pulverbeschichtung ist grundsätzlich in allen Farben erhältlich und kann somit optisch an die Umgebung angepasst werden.

Das verwendete Aluminium ist wetter- und formbeständig und bei den Dächern ist vieles möglich, wie etwa ein Rund-, Walm- oder Satteldach. Optional besteht auch die Möglichkeit eine Dachblende zur Verzierung anzubringen. Das Dach sollte man auf der Außenseite mit einer Schutzlackierung versehen und innen kann man eine Schicht aus Vlies auftragen, welche den Unterstand vor Feuchtigkeit schützt. Man kann für das Dach auch Stegdoppelplatten verwenden, welche bei qualitativ hochwertiger Ware, auf beiden Seiten UV-beständig und bruchfest sind. Ferner muss das Carportdach auch zwei Dachrinnen samt Regenrohr vorweisen können. Zur Reinigung des Daches besteht die Möglichkeit, einen Hochdruckreiniger zu verwenden.

Aluminiumcarport Preise

Preislich liegen Carports aus Aluminium in der Regel zwischen 3.000 und 6.000 Euro, je nach Ausstattung und Größe. Wenn man Geld sparen will und die notwendigen handwerklichen Fähigkeiten mitbringt, dann kann man sein Carport auch nach der Lieferung selbst aufbauen. Die preiswertesten Aluminiumcarports für ein Fahrzeug und mit Flachdach, gibt es als Bausatz schon ab etwa 1000 Euro. Mittlerweile gibt es ferner zahlreiche Erweiterungen, mit denen man sein Carport „aufmotzen“ kann.

>>> Tipp: Viel Geld sparen mit unseren Online Gutscheinen - Jetzt ansehen!

Carport aus Stahl

Stahlcarports stellen die wohl robusteste Variante eines Unterstands dar. Entscheidet man sich hierbei für rostfreien Edelstahl, braucht man die Stahlteile nicht einmal mit Korrosionsschutz zu streichen und die Instandhaltungsmaßnahmen tendieren fast gegen Null – und das über Jahrzehnte hinweg. Ein Stahlcarport ist betreffend seiner Lebensdauer unschlagbar, Stahl nutzt sich über viele Jahrzehnte hinweg nicht merklich ab und lässt sich z. B. gut mit einem Glasdach kombinieren. Bei Sonnenschein gibt sich durch die Lichtreflektionen einen schönen Effekt fürs Auge. Ferner eignen sich Carports aus Stahl auch hervorragend als Trägerkonstruktion für ein Solardach, da es das Gewicht der Solarzellen problemlos stemmen kann. Ansonsten bringt auch ein Stahlcarport die typischen Carport-Eigenschaften mit. So ist es nach allen Seiten hin offen und ermöglicht so eine optimale Belüftung. In der Regel sind sie auch kostengünstiger als eine Garage. Wenn man will, kann man die Stahlelemente auch in seiner Wunschfarbe streichen, wenn man seinem Carport ein individuelles Äußeres verpassen möchte.

Wenn man ein Stahlcarport selber bauen möchte, stellt das eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar und man sollte dabei wenigstens zu zweit sein. Das benötigte Edelstahl ist zwar halbwegs erschwinglich, wenn man die herausragenden Materialeigenschaften bedenkt, der Bau erfordert jedoch eine große Palette an handwerklichen Fähigkeiten. Die Montage ist bspw. nicht ganz so unkompliziert wie beim Holzcarport und auch der Umgang mit dem Schweißgerät muss beherrscht werden. Sollte man über wenig bis gar keine Erfahrung mit der Bearbeitung von Stahl verfügen, empfiehlt es sich, hier lieber Experten mit dem Carportbau zu beauftragen.

Stahlcarport Bauweise

Von sich aus ist ein Carport aus Stahl oftmals gar nicht als solches erkennbar, da die Stahlelemente häufig mit Dekor-Putz verkleidet sind. Alternativ kann hierfür auch eine Verkleidung aus gehobeltem Vollholz verwendet werden oder aber eine Pulverbeschichtung in frei wählbaren Farben. Die Stahlelemente können feuerverzinkt oder mit einer Alu-Zink-Veredelung versehen sein. Letzteres bietet hierbei einen deutlich besseren Korrosionsschutz als die Feuerverzinkung. Die Stahlstützen des Carports benötigen zudem eine Niveauregulierung, um damit Unebenheiten des Untergrundes auszugleichen.

Für das Carportdach wird häufig verzinktes und mit einer Farbschicht versehenes Stahltrapezblech verwendet, aber auch eine Eindeckung mit Dachziegeln ist möglich. Grundsätzlich kann das Dach eines Stahlcarports vielfältig beschaffen sein, ob es nun ein Pult-, Sattel- oder Flachdach sein soll. Sollte der Standort es zulassen, kann man das Dach eines Stahlcarports auch als Tragfläche für eine Solaranlage nutzen oder für eine Dachbegrünung vorbereiten.

Zu beachten ist außerdem, dass die Bedachung eine Schneelast tragen kann, welche für die jeweilige Region ausreichend ist. Mindestens sollte das Dach jedoch eine Last von 1,25 kN/qm tragen können. Der Dachüberstand sollte weiterhin mindestens einen Meter betragen und für die Unterseite des Daches empfiehlt sich ferner ein Kondenswasserschutz. Die Regenrinnen des Carports können aus verzinktem Stahlblech gefertigt sein.

Stahlcarport Preise

Je nach Beschaffenheit, Anbieter und Größe des Stahlcarports, unterscheidet sich auch der Preis. Die Anschaffungskosten können sich so in einer Preisspanne von 3.000 Euro bis zu 10.000 Euro bewegen. Vor der Investition sollte man auf jeden Fall einen Preisvergleich durchführen und sich genau überlegen, ob es denn unbedingt die nicht ganz kostengünstige Stahlvariante sein muss. Einsparpotenzial ist auch bei der Planung des Daches gegeben, da ein Flachdach bspw. In der Regel preiswerter zu haben ist, als ein Spitzdach.

>>> Tipp: Viel Geld sparen mit unseren Online Gutscheinen - Jetzt ansehen!

Glas-Carport

Seltener als Holz- oder Metall findet man auch Carports, welche insbesondere beim Dach auf das Material Glas zurückgreifen, wodurch man natürlich einen ganz eigenen optischen Effekt erzielen kann. Im Gegensatz zu einer Garage, ist ein Carport nach allen Seiten geöffnet, wodurch eine ausgezeichnete Luftzirkulation ermöglicht wird. Ein Glascarport kann man auch als eine Art Veranda quasi zweckentfremden und sich so seinen Eingangsbereich verschönern. Neben der bewirkten Transparenz des Carports wird das untergestellte Fahrzeug auch ausgezeichnet vor Frost geschützt, womit Fensterkratzen im Winter der Vergangenheit angehört.
Das Glas für den Bau eines Carports sollte speziellen Anforderungen gerecht werden. So sollte man bspw. darauf achten, dass das Carportglas einen hohen UV-Schutz bietet und dem Wetter auch an klirrend-kalten Wintertagen standhält. Es besteht auch die Möglichkeit, das Glas für sein Carport mit anderen Baumaterialien wie Holz oder Stahl zu kombinieren, um so einen bestimmten optischen Gesamteindruck zu bewirken.

 >> weiter zu Doppelcarport

<< zurück zu Carport aus Holz